Atopische Dermatitis (Neurodermitis)

Definition Neurodermitis (Atopische Dermatitis)

Die Atopische Dermatitis, auch Neurodermitis genannt, gehört wie auch der Heuschnupfen und Asthma zu den atopischen Erkrankungen. Atopische Erkrankungen sind Abwehreaktionen, die durch das Immunsystem hervorgerufen werden, um die Abwehr von Allergenen zu veranlassen. Neurodermitis lässt sich aus dem Griechischen ableiten, es bedeutet so viel wie Nerv-Haut-Entzündung, also eine Nervenentzündung, die mit gravieren Veränderungen der Haut einhergeht.

Symptome Neurodermitis

Die Symptome betreffen grundsätzlich die Haut der Betroffenen, diese ist trockener als bei anderen Menschen und kann auch keine Feuchtigkeit, wie die gesunde Haut, speichern. Der Mangel an bestimmten Hautfetten ist ein weiters gravierendes Symptom der Neurodermitis. Durch diesen Fakt wird die Haut schuppig und rau und verliert ihre wichtigste Funktion, den Schutz vor Umwelteinflüssen. Die Regulierung weiterer Funktionen der Haut ist weitestgehend gestört, sie bildet keinen Schweiß mehr aus, die Durchblutung ist ebenfalls gestört und die kann die Temperatur nicht mehr regeln. Ein ganz besonders aussagekräftiges Symptom ist der Juckreiz, die Betroffenen leiden unermesslich. Das aus dem Juckreiz resultierende Kratzen der Haut bringt große Verletzungen mit sich und die Lebensqualität ist eindeutig vermindert.

Ursachen für eine Neurodermitis

Die Ursachen sind überschießende Abwehrreaktionen des menschlichen Körpers auf alltägliche Substanzen. Diese bestimmten Allergene müssen bei einer Neurodermitis gegen die weißen Blutkörperchen, die ansonsten für die Bekämpfung der schädlichen Stoffe im menschlichen Körper verantwortlich, durchsetzten. Daraus folgt, dass große Mengen an Abwehrstoffen gebildet werden. Ein wichtiger Abwehrstoff ist das Immunglobulin E. es bewirkt im Zusammenhang mit den andren Botenstoffen eine entzündliche Abwehrreaktion. Die Entzündung wird durch weiße Blutkörperchen in Gang gesetzt, die ausgeschütteten Histamine bewirken dann noch einen zusätzlichen Juckreiz. Es gibt verschieden Ursachen für das Ausbrechen der Neurodermitis, wie verschiedene Allergene, mechanische Reizungen der Haut, eine bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeit, Infektionen oder auch klimatische Bedingungen.

Diagnose Neurodermitis

Eine gründliche Anamnese ist notwendig und eine ausreichende klinische Untersuchung gehören zur Diagnosestellung dazu. Weiterhin gibt es deutliche Merkmale des Körpers, dass eine Neurodermitis vorliegt oder nicht. Hierzu zählt der Befund Ichthyosis-Hand, verstärkte Schattenbildung unter den Augen und die Dennie-Morgan-Falte.
Hauttests und Blutuntersuchung können auch noch weiteren Aufschluss über eine Neurodermitis geben.

Therapie Neurodermitis.

Zum einen gibt es die Basistherapie und die zum anderen besteht die Möglichkeit, die Neurodermitis mit einer medikamentösen Therapie in den Griff zu bekommen. Grundsätzlich gilt jedoch, die Therapie so früh wie nur möglich zu beginnen und diese auch sehr intensiv zu bestreiten. Somit könne die Schübe weitestgehend hinausgezögert werden.

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