rheumatoide Arthritis (Rheuma)
Die Definition der rheumatoiden Arthritis
Unter rheumatoider Arthritis versteht man Beschwerden am menschlichen Stütz-oder Bewegungsapparat. Diese Beschwerden entstehen durch die Entzündung der Gelenke, welch meist durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöst werden, es handelt sich also um eine Autoimmunerkrankung. Vor allem Zehen-und Fingergelenke sind dabei von der Erkrankung betroffen. Mit der Zeit werden aber immer mehr Gelenke in Mitleidenschaft gezogen.
Die Symptome der rheumatoiden Arthritis
Zu Beginn stehen oft eher unspezifische Symptome wie Müdigkeit, leichtes Fieber oder Gewichtsverlust. Später sind vor allem am Morgen die Hand- oder Fingergelenke schlecht durchblutet oder steif. Danach entzünden sich meist mehrere Gelenke gleichzeitig, was starke chronische Schmerzen hervorruft. Es könne sich an den betroffenen Gelenken auch Rheumaknoten bilden.
Die Ursachen der rheumatoiden Arthritis
Bis heute sind die Ursachen noch nicht geklärt. Man vermutet, dass genetische Faktoren eine Rolle spielen. Auch Umweltfaktoren wie Allergien oder Infektionen kommen als Auslöser in Frage. Die Krankheit selber ist eine schleichende Erkrankung des Autoimmunsystems. Dies bildet Antikörper gegen gesundes Körpergewebe, welche Autoantikörper genannt werden. Diese Antikörper greifen die Innenhaut der Gelenke an, welche sich dann entzündet und schließlich zerfällt. Das veranlasst das Immunsystem des Menschen wiederum zur Bildung neuer Antikörper mit erneuter Entzündungsreaktion, wodurch schließlich auch Knorpel und Knochen zerstört werden.
Die Diagnose der rheumatoiden Arthritis
Frühwarnsymptome für die Krankheit sind zum einen eine Morgensteifigkeit der Hand-und Fingergelenke sowie auch Durchblutungsstörungen der einzelnen Finger. Oft überweist der Hausarzt den Betroffenen dann an einen Internisten, der Blutuntersuchungen und eine Röntgenuntersuchung von Händen und Füßen durchführen wird. Im Röntgenbild findet man oft Spaltverschmälerungen der Gelenke oder Knochen-und Knorpeldefekte. Blutproben zeigen einen Rheumafaktor an.
Die Therapie der rheumatoiden Arthritis
Zunächst muss versucht werden, das fehlgesteuerte Immunsystem durch Basismedikamente zu beeinflussen. Diese können die Zerstörung des Gewebes und das Fortschreiten der Krankheit verhindern. Begleitend kann man Maßnahmen zur Verbesserung der Beweglichkeit und zur Entzündungshemmung durchführen. Auch eine Physio-oder Strahlentherapie kann sinnvoll sein. Helfen können auch krankengymnastische Übungen.
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