Aids und HIV-Infektion
Definition von Aids und HIV-Infektion
Aids ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die durch den HI-Virus verursacht wird. Dieser Virus zerstört im Körper des Erkrankten die lebensnotwendigen weißen Zellen des Blutes, die für die Immunabwehr verantwortlich sind. Menschen, die an dem HI-Virus erkrankt sind, können also nur schwer Bakterien, Pilze und Viren bekämpfen, da Infektionen nicht mehr ausreichend entgegengewirkt werden kann. Zeigen sich erste lebensbedrohliche Symptome, spricht man von Aids, wobei viele Menschen über Jahre mit dem Virus und entsprechenden Medikamenten leben können, ohne dass die Krankheit Aids ausbricht.
Symptome
Die Symptome der unheilbaren Krankheit variieren enorm und sind nicht immer leicht auszumachen. Mit Fortschreiten der Erkrankung zeigen sich auch entsprechende Symptome, die mit der Zeit wahrscheinlich häufiger auftreten und schwerwiegendere Folgen haben. Anfangs zeigen sich grippeähnliche Symptome, die sich leicht behandeln lassen. Mit zunehmender Ausbreitung des HI-Virus im Körper treten vermehrt schwere Infektionen auf, der Betroffene verliert stark an Gewicht und auch Nervenzellen werden langsam zerstört. Zwischendurch gibt es jedoch auch symptomfreie Phasen, was aber nicht bedeutet, dass der Virus sich nicht weiter vermehrt.
Ursachen von Aids und HIV-Infektionen
Die wohl häufigste Ansteckungsquelle ist der ungeschützte Geschlechtsverkehr mit einem bereits HIV-Infizierten, dicht gefolgt von der Übertragung von infiziertem Blut. Menschen mit Drogenproblemen, die untereinander Spritzen und Nadeln tauschen, sind sehr häufig von der Krankheit betroffen, aber auch Kinder im Mutterleib können sich bereits bei ihrer kranken Mutter mit dem HI-Virus anstecken. Prinzipiell ist für jeden Menschen das Risiko einer Erkrankung gleich, unabhängig von Alter und Geschlecht.
Diagnose von Aids und HIV-Infektionen
Besteht der Verdacht oder die Angst sich mit dem HI-Virus angesteckt zu haben, wird in drei aufeinander folgenden Bluttests eine Diagnose gestellt. Mit dem ersten Test untersucht der behandelnde Arzt erst einmal, ob sich HIV-Antikörper im Blut befinden. Ist dies der Fall wird nach einigen Wochen noch ein zweiter Test gemacht, der das eventuelle Vorhandensein von Antikörpern noch einmal bestätigen soll. Fallen beide Tests positiv aus, also besteht eine HIV-Infektion, wird in einem dritten Bluttest schließlich die Menge der Viren bestimmt und eine entsprechende Therapie begonnen.
Therapie von Aids und HIV-Infektionen
Obwohl die Krankheit nicht heilbar ist, gibt es zahlreiche Medikamente, die sie zumindest zum Stillstand bringen und Symptome lindern kann. Am häufigsten kommt die antiretrovirale Therapie zum Einsatz, die die Virusmenge im Blut senkt und kontrolliert. Meistens ist jedoch eine Kombination vieler Medikamente notwendig, denn das HI-Virus ist schnell gegen bestimmte Substanzen resistent. Daher muss eine Vielzahl an Substanzen eingenommen werden, wie zum Beispiel Protease-Hemmer, CCR5-Antagonisten und Fusions-Hemmer. Natürlich ist die Einnahme solch starker effektive Medikamente mit Nebenwirkungen verbunden.
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