Lebenswichtige gesunde Luft

Wenn man so sehr auf eine Sache angewiesen ist und von ihr gewissermaßen auch abhängig ist, dann verwendet man gerne die Floskel “XY braucht man wie die Luft zum Atmen”. Das zeigt, wie wichtig saubere Luft für unsere Gesundheit und unsere Existenz ist! Ohne Atemluft sterben wir innerhalb weniger Minuten – jeden Tag macht ein Mensch zwischen 20.000 und 25.000 Atemzügen. Mit jedem Einatmen saugen wir außer dem lebensnotwendigen Gasgemisch unzählige Kleinstpartikel durch unsere Nase. Egal ob Pollen, Staub, Abgase oder Zigarettenrauch – dank raffinierter Filtermechanismen unseres Körpers gelangt das meiste davon zum Glück nicht bis in die Lunge.

Doch trotzdem schaden uns Schadstoffe in der Luft. Deswegen schätzen besonders Großstädter regelmäßige Ausflüge ins Grüne und genießen die reine Waldluft in vollen Zügen. – Und möchten diese am liebsten mit in die eigenen vier Wände nehmen. Das geht zwar nicht, mit Hilfe einiger Tipps jedoch kann man auch die Luft daheim angenehm verbessern.

Kamine ohne Ruß und Rauch

Dieses erreicht man, indem man Schadstoffe möglichst gar nicht erst ins Zimmer lässt und die, deren Eindringen sich nicht vermeiden lässt, mit Hilfe von Filtern oder Ähnlichem entfernt. Wer zum Beispiel von einem Kamin träumt, der sollte sich für einen umweltfreundlichen Bioethanol Kamin entscheiden, der die Wohnung absolut ruß- und rauchfrei mit einer goldgelben Flamme verschönert. Auch bei Duftlampen oder Ähnlichem sollte man die rauch- und rußlosen Varianten wählen. Zimmerpflanzen sind bekanntermaßen hocheffiziente Raumluftfilter, die sogar kritische Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol und andere Lösungsmittel aus der Luft filtern und binden. Durch ihr Blätterkleid wirken alle Pflanzen darüber hinaus rein mechanisch als Staubfilter.

Pollenfilter und Raumluftbefeuchter

Weniger gut bekommen vielen Menschen hingegen Pollen, die besonders im Frühjahr und im Sommer in großer Zahl durch die Luft wirbeln. Hiergegen helfen in der kritischen Zeit nur geschlossene Fenster und ein Pollenfilter, der die Innenraumluft unentwegt filtert. Einen solchen sollten Allergiker zusätzlich in ihren Staubsauger einsetzen. Auch die Feuchtigkeit der Raumluft spielt für das Wohlbefinden eine wichtige Rolle. Viele Zimmerpflanzen oder ein spezieller Raumluftbefeuchter sorgen hier für Verbesserung.

Achtung bei Schimmel

Apropos Feuchtigkeit: Ist diese an manchen Stellen zu hoch, dann hat man schnell ein Problem mit Schimmel. Dieser ist nicht nur für Allergiker ein Problem, sondern kann unter Umständen sogar gesundheitsschädlich sein. Im Zweifelsfall sollte man einen Profi die Ritzen und Wände auf die verdächtigen Sporen untersuchen lassen. Ein besonderer Clou ist eine neuentwickelte Wandfarbe, die die Raumluft mit Hilfe von Nanotechnologie verbessern soll: Das Farbpigment Titandioxid verwandelt Schadstoffe durch Photokatalyse, also durch einen vom Licht ausgelösten chemischen Abbauprozess, in unbedenkliche Stoffe.


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