Aromakosmetik
Dass Düfte unser Wohlbefinden beeinflussen, ist keine esoterische Theorie, sondern belegbare Tatsache. Deshalb sind Naturparfums und Duftöle aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. So hat sich z.B. Lavendelöl als „Wogenglätter“ bei Stress oder Flugangst bewährt, während der Duft von Orangenblüten oder Akazie belebend und stimmungserhellend wirkt.
Warmen Düften wie Vanille, Amber oder Sandelholz wird eine erotisierende Wirkung zugeschrieben.Auch in der Kosmetik werden immer häufiger Duftessenzen eingesetzt, mit welchen die Pflegewirkung um eine wichtige Funktion ergänzt wird: die positive Wirkung auf das seelische Gleichgewicht.
Der Fachbegriff für die Wissenschaft rund um Aromaöle und Aromakosmetik lautet Aromachologie. Das Wort setzt sich zusammen aus Aroma und Psychologie. So kann z.B. eine Nachtcreme mit ätherischen Rosen- oder Weihrauch-Ölen gegen Unruhezustände wirken und förderlich für einen tiefen Schlaf sein. Durch Eincremen gelangen die Duftbestandteile in die Haut und werden anschließend über Stunden wieder abgegeben und eingeatmet – ohne dass man es bewusst riecht.
Aromakosmetik wirkt somit direkt auf das Nervensystem und die Psyche. Je nach verwendetem Duft wird dadurch ein Energieschub oder Entspannung unterstützt. Bei der Auswahl von Aromakosmetik gilt übrigens: die eigene Nase hat immer recht. Und „der richtige Duft“ ist immer der, der einem gut tut. Wer statt von Rosenduft lieber von belebendem Orangenblütenduft in den Schlaf begleitet werden möchte, sollte genau das tun. Und wenn sich auch die Duftwirkung nicht objektiv messen lässt, eines bewirkt Aromakosmetik in jedem Falle: eine positive, lebensfrohe Ausstrahlung!
Leave a Reply